Fertighaus Köln informiert: Fertighäuser sind vor allem in Süddeutschland gefragt

Die weiterhin niedrigen Zinsen, der wachsende Bedarf durch die hohe Zuwanderung und die gute Konjunktur treiben den Wohnungsbau an. Davon profitiert die gesamte Baubranche und damit auch die Hersteller von Fertighäusern.

Im Schnitt geben die Kunden für ihr Eigenheim bei dem Mittelständler zwischen 240.000 und 260.000 Euro aus. Die Ausstattung im Bad oder auch mit Fußböden sei in den vergangenen Jahren gestiegen. „Im Bad dürfen es gerne höherwertige Fliesen oder Armaturen sein.“ Fertighäuser sind längst keine Häuser mehr von der Stange, sondern individuell geplant. Von Januar bis April 2016 hat die Branche eine stark steigende Nachfrage verzeichnet: 6298 der insgesamt 37.589 neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland waren Fertighäuser, wie Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), erläutert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Nachfrage nach Fertighäusern mit einem Plus von 24,1 Prozent stärker als der Gesamtmarkt gestiegen, der „nur“ plus 19,3 Prozent erreicht habe. Nach Angaben von Klaas haben die Hersteller ihren Marktanteil in den vergangenen 20 Jahren stetig ausgebaut. Im Jahr 1995 habe dieser noch 12,1 Prozent beziehungsweise im Jahr 2005 noch 14,1 Prozent betragen. Für das vergangene Jahr wurde der Marktanteil nun mit 17 Prozent beziffert. „Das zeigt, dass immer mehr Bauherren die Fertigbauweise dem konventionellen Bauen vorziehen“, sagt der Verbandsvertreter.

Bundesregierung und Immobilienwirtschaft schätzen den jährlichen Neubaubedarf auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen. 2015 ist das Ziel merklich verfehlt worden: 247.700 Wohnungen wurden fertiggestellt – so viele wie seit 2006 nicht mehr, aber weniger als angenommen. Dank des guten Starts ins Jahr rechnet die Baubranche mit dem höchsten Umsatz seit fast 20 Jahren. Die Erlöse dürften 2016 um 3,5 Prozent auf knapp 105 Milliarden Euro steigen, wie der Branchenverband HDB mitteilt. Wegen des milden Winters und der guten Auftragslage verbuchten die Betriebe im ersten Quartal fast 5 Prozent Wachstum.

Kernzielgruppe der Fertighaushersteller ist den Verbandsangaben zufolge nach wie vor die junge Familie, aber auch die Zahl der Bauherren in der zweiten Lebenshälfte nimmt zu. Jeder fünfte Bauherr eines Fertighauses sei über 50 Jahre alt, erläutert Klaas. Häufig entschieden sie sich für einen barrierefreien Bungalow. Im Durchschnitt dauert es drei bis vier Monate, bis sich ein Kunde entschieden hat, wie sein künftiges Fertighaus aussehen soll. Der Entscheidungsprozess geht in der Regel schneller vonstatten, als wenn man klassisch Stein auf Stein baut.

„Dafür ist unsere Bauweise auch zu teuer, Fertighäuser sind schließlich keine Übergangslösungen.“
Die künftigen Eigenheimbesitzer, die auf die traditionellen Fertighäuser setzen, sitzen zumeist im Süden der Republik. Spitzenreiter bei der Nachfrage sei im vergangenen Jahr unter den deutschen Flächenländern Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von 29 Prozent gewesen, erklärt der Hauptgeschäftsführer. Es folgten Hessen mit 23,8 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 22,5 Prozent. Knapp unter 20 Prozent lag Bayern mit 19,7 Prozent. Die 47 Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, die den industriellen Fertigbau zu über 90 Prozent repräsentieren, haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro mit 9285 Beschäftigten erzielt.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

Fertighaus Köln informiert: Kalksandstein oder Ziegel fürs Massivhaus?

Für den Bau eines Massivhauses ist die Wahl des Materials für die Wände entscheidend.
Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an: Kalksandstein oder Ziegel.

Beide Materialien werden häufig verwendet und haben spezifische Eigenschaften. Die Wahl hängt also von den individuellen Wünschen des Bauherren ab.

Ziegel für optimale Wärmedämmung:
Aus Ziegeln aufgemauerte Wände bieten eine effektive Wärmeisolation, da in den Ziegelsteinen Luft enthalten ist.
Dadurch benötigen Ziegelwände keine zusätzliche Dämmschicht.
Die Stärke der Dämmung lässt sich regulieren, indem körniges Vulkangestein, sogenanntes Perlite, beigemischt wird.
Je mehr davon ein Ziegel enthält, desto besser isoliert er.
Die gesetzlichen Vorgaben werden damit sogar deutlich übertroffen.
Aber auch andere Einflüsse werden durch Ziegelmauern abgewehrt.
Feuchtigkeit etwa dringt zwar in die Mauern ein, wird jedoch auch schnell wieder an die Umgebung abgegeben und reguliert auf diese Weise zusätzlich das Raumklima.

Kalksandstein – leise und tragfähig:
Durch seine Schwere stellt Kalksandstein einen guten Schallschutz für das Massivhaus dar.
Seine größte Stärke ist jedoch seine enorme Tragfähigkeit.
Sie ermöglicht auch in einem Massivhaus den Bau von schlanken Wänden, wodurch mehr Wohnfläche geschaffen wird.
Des Weiteren tragen Mauern aus Kalksandstein zum Feuerschutz bei.
Abstriche müssen jedoch bei der Wärmedämmung hingenommen werden.
Hier ist eine zweite, isolierende Schicht nötig.
Zusammen mit dieser erfüllt aber auch Kalksandstein die gesetzlichen Vorgaben.

Quelle: T-Online

Fertighaus Köln informiert: Das Ziegelhaus – modernes Mauerwerk für gute Wärmedämmung

Bereits seit vielen Jahrhunderten werden Häuser aus Ziegelsteinen erbaut, und die meisten Menschen fühlen sich in einem Ziegelhaus sehr wohl. Das Mauerwerk wirkt ansprechend und gewährleistet meistens eine vernünftige Wärmedämmung.

Ein Ziegelhaus mit guter Wärmedämmung
Ein Ziegelhaus sorgt für ein angenehmes Klima. Oftmals werden die Räumlichkeiten sogar als gesund empfunden. Über Jahrhunderte hat sich der Einsatz bewährt, weswegen Ziegelsteine noch heute sehr gefragt sind. Dabei haben sich die Steine über die Jahre verändert.

Wurden früher überwiegend Backsteine verwendet, verwenden moderne Architekten heutzutage Plan- oder Lochziegel. Lochziegeln sind in der Mitte hohl, wodurch sie ein geringes Gewicht aufweisen. Spezielle Ziegelsteine können auch eine Kerndämmung aus Vulkangestein enthalten. Hierdurch wird die ohnehin recht gute Wärmedämmung weiter verstärkt. Ein Vorteil ist, dass Sie keinen zusätzlichen Vollwärmeschutz mit Styropor anbringen müssen.

Ein stabiles Mauerwerk
Viele Bauunternehmen errichten ein Mauerwerk ausschließlich aus Ziegeln. Dabei leistet ein Ziegelhaus nicht nur eine solide Wärmedämmung, sondern bietet Ihnen gleichzeitig einen guten Schallschutz. Eine hohe Dichte macht es dem Lärm schwer, die Wände zu durchdringen. Weiterhin ist das Material besonders langlebig und stabil. Sie können bei der Verwendung davon ausgehen, dass Ihr Haus über Jahrhunderte stehen bleibt. Auch gegen widrige Wettereinflüsse besteht bei einem solchen Haus ein ausreichender Schutz.

Zu den weiteren positiven Eigenschaften zählt ein Feuchtigkeitsschutz, der die Schimmelbildung verhindert. Inzwischen kennen sich die meisten Maurer gut mit der Verarbeitung des Materials aus: Damit Ihr Haus möglichst schnell fertig ist, wird wenig Mörtel verwendet. Das erleichtert und beschleunigt den Bauprozess und sorgt gleichzeitig für eine verbesserte Wärmedämmung.

Quelle: T-Online

Fertighaus Köln informiert: Porenbeton – Vorteile und Nachteile des Baustoffs

Porenbeton ist ein Material, das zum Bau von Häusern eingesetzt wird. Das weniger bekannte Betonmaterial kann mit einigen Vorteilen punkten. Leider ergeben sich jedoch auch Nachteile, wenn Sie auf klassische Steinziegel verzichten.

Luftiger Baustoff
Die Herstellung von Porenbeton erfolgt mit Zement, Quarzsand oder Kalk. Als Treibmittel wird in der Regel Aluminiumpulver verwendet. Nach dem Mischen wird das Material mit Wasserdampf ausgehärtet. Zu den Vorteilen gehört, dass es zu mehr als 80 Prozent aus Luftporen besteht. Dies führt zu einer guten Wärmedämmung, die Ihnen bares Geld spart.

Vorteile von Porenbeton
Das Material wird bei der Herstellung in Planblöcke geschnitten. Sie können die einzelnen Stücke bequem im Baumarkt einkaufen. Außerdem kann aufgrund der Konsistenz des Baumaterials das Dünnbettverfahren angewandt werden. Dies bedeutet, dass Sie nur eine kleine Schicht Mörtel verwenden müssen. Insgesamt erleichtert das Verfahren das Mauern. Zusätzlich stehen die Klötze enger aneinander, wodurch sich eine verbesserte Wärmedämmung ergibt.

Es gibt auch ein paar Nachteile
Im Vergleich zu anderen Bausteinen ist Porenbeton relativ leicht zu tragen. Da seine Qualitätseigenschaften dennoch unbestritten sind, wird das Material sehr gerne zum Hausbau verwendet. Hieraus ergeben sich leider auch unmittelbar Nachteile: Weniger Gewicht bedeutet gleichzeitig einen schlechteren Schallschutz. Außerdem nehmen die Steine schnell Wasser auf, was dauerhaft zu Problemen führen kann. Schützen Sie den Porenbeton deswegen sorgfältig vor Regen und Schnee.

Quelle: T-Online

Fertighaus Köln – der kompetente Ansprechpartner für Fertighäuser und Massivhäuser in NRW

Wir sind spezialisiert auf die Bauberatung, Planung, Kalkulation und Baukostenaufstellung von Einfamilienhaus-Neubauten oder Neubau-Doppelhäuser in Fertighausbauweise sowie im Massivbau.

Auf diesen Seiten erklären wir Ihnen, was ein Fertighaus ist, welche Vorteile ein Fertighaus gegenüber einem Massivhaus hat, die Begriffserklärung Massivhaus und Massivbau, die Vorteile des Massivhausbaus gegenüber einem Fertighaus und mit welchen Baukosten Sie rechnen müssen.

Zusätzlich geben wir Ihnen Tipps und Informationen zu Baugrundstücken, amtlichen Bodenrichtwerten für Grundstücke und wo geeignete Bauplätze zu finden sind.

Bei Fragen oder wenn Sie einen Termin mit uns vereinbaren möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter der Mobilfunknummer 01715893175 oder per Mail an hvh-haus@web.de.

Übrigens: Die Beratungstermine finden vornehmlich bei Ihnen zuhause statt – ohne Stress, kostenfrei, unverbindlich und ohne irgendwelche Verpflichtungen!

HolzständerbauweiseVorteile FertighausNachteile FertighausKosten Fertighaus

MassivhausVorteile MassivhausNachteile MassivhausKosten Massivhaus

Ausbaustufen

Fertighaus Köln informiert: Moderne Fertighäuser werden über 100 Jahre alt

Bad Honnef. Die Kundenerwartungen an Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland sind ausgesprochen hoch. Das Herkunftssiegel „Made in Germany“ ist international sehr gefragt – das gilt auch bei Holz-Fertighäusern. „Deutsche Hersteller bauen unter anderem in der Schweiz, den Benelux-Staaten oder Großbritannien. Denn auch dort schätzen Kunden die individuelle Architektur und hochwertige Bauausführung“, sagt Georg Lange, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Doch allein die Herkunft der Häuser ist nur das halbe Qualitätsversprechen. Auf dem Weg ins neue Zuhause, das 100 Jahre und älter wird, können Bauherren vor allem auf das Qualitätssiegel der QDF vertrauen.

Die QDF – das ist die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau – wurde 1989 von den Hausherstellern des BDF ins Leben gerufen. Heute müssen alle Hersteller des führenden deutschen Fertigbauverbandes die strengen Nachhaltigkeitskriterien der QDF-Satzung erfüllen, um Mitglied im BDF zu werden. Diese umfassen die Prozessqualität, die ökonomische Qualität, die ökologische Qualität, die technische Qualität sowie die soziokulturelle und funktionale Qualität. Bei Werks- und Baustellenüberwachungen belegen sie außerdem jedes Jahr die Einhaltung der Anforderungen an ihre Dach-, Wand- und Deckenelemente. „Das QDF-Siegel stellt die Spitze des dreistufigen Qualitätssystems im deutschen Fertighausbau dar. Ihre Anforderungen übertreffen die Mindestanforderungen des Gesetzgebers bei weitem“, erklärt Lange.

Selbstverpflichtung der Hersteller schafft Qualitätsversprechen für Bauherren
Ein Hausbau ist für jede Baufamilie ein spannendes Projekt. Doch immer wieder drängen viele Fragen und persönliche Unsicherheiten die Vorfreude auf das neue Zuhause in den Hintergrund. „Bauen ist Vertrauenssache: Wer ein Fertighaus mit dem QDF-Siegel baut, darf erwarten, dass die Qualitätsversprechen des Herstellers erfüllt werden“, so der BDF-Geschäftsführer. Eines der wichtigsten Versprechen für junge Familien ist die garantierte Kostenkontrolle ihres Bauvorhabens: Alle QDF-Hersteller bieten eine Festpreisgarantie für den Hausbau an und koppeln die Fälligkeit der Zahlungen an den jeweiligen Planungs- und Baufortschritt. Auf Wunsch erhält die Baufamilie außerdem einen vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin. So werden doppelte Wohnkosten und die Sorge um einen ungewissen Umzug vermieden.

Langfristig ein sicheres Zuhause und umfassenden Service vom Haushersteller
Das QDF-Siegel kennzeichnet auch die Einhaltung von aktuellen technischen Anforderungen bei der Bauausführung, zum Beispiel im Bereich des Wärmeschutzes und der Energieeffizienz, bei der Luftdichtheit der Gebäudehülle, beim baulichen Brandschutz und beim Schallschutz. Moderne Fertighäuser werden also stets gemäß dem aktuellen Stand der Technik errichtet und sind dadurch besonders nachhaltig und zukunftssicher. „Häuser, die nach den Regeln der QDF-Satzung erstellt werden, erreichen eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren – vorausgesetzt natürlich, das Gebäude wird gepflegt und instandgehalten“, so der Fertighausexperte. Bei der Instandhaltung hilft der Haushersteller mit umfassenden Serviceleistungen. Er gibt der Baufamilie die im Bauwesen einmalige QDF-Hausakte als Qualitätsnachweis für ihr Eigenheim an die Hand. Die Hausakte umfasst von Anfang an alle wichtigen Leistungsmerkmale des Gebäudes und dient bei eigenverantwortlicher Pflege und Fortführung als lebenszyklusbegleitende Objektdokumentation. „Das Prädikat ‚scheckheftgepflegt‘ können damit nicht nur verantwortungsvolle Autobesitzer, sondern heute auch Bauherren von nachhaltigen Häusern mit QDF-Siegel erhalten – und damit den Wert und die hohe Qualität ihres Gebäudes zuverlässig dokumentieren“, schließt Lange.

Quelle: BDF/FT / Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

Fertighaus Köln informiert: Positive Ökobilanz für das Bauen mit Holz

Fertighaus Köln: Wald ist Lebensraum, stabiles Ökosystem und Quelle für nachwachsenden Rohstoff. Nachhaltige Forstwirtschaft sichert dabei den Bestand und das Ökosystem Wald. Nutzung des Waldes durch Bauen mit Holz bedeutet aktiven Klimaschutz, weil Holz als wirksamer Kohlenstoff-Speicher den CO2-Anstieg bremst und damit die Klimaerwärmung abschwächt. Bei Holz sind dabei die CO2-Vermeidungskosten deutlich niedriger als bei Windkraft und Photovoltaik, und in Bayern wird aktuell rund ein Drittel des freigesetzten CO2 durch Waldwachstum und Holznutzung kompensiert. Jeder genutzte Stamm schafft Platz für neue Bäume und vermehrt den Kohlenstoffspeicher. Die Verwendung  schont Ressourcen, spart Energie in Erzeugung und Gebrauch und sichert damit unsere Zukunft. Im Holz der Holzhäuser steckt etwa doppelt so viel Energie, wie zu dessen Herstellung benötigt wird.

Im Gegensatz zu mineralischen und metallischen Baumaterialien beinhalten Holzprodukte deutlich weniger „graue Energie“. Das ist die Energie, die für die Errichtung, Nutzung, Instandhaltung und Entsorgung aufgewendet wird und ist bei konventionellen Häusers oft höher als der Heizenergiebedarf über Jahrzehnte. Diese graue Energie hat eine große Bedeutung, weil sich ihre Einsparung durch Verwendung von Holz im Gegensatz zu Einsparungen beim Heizenergieverbrauch sofort auswirkt.

Die Hälfte aller in Deutschland genutzter Rohstoffe fließen in den Bau und Betrieb von Gebäuden und sind für knapp zwei Drittel des Abfallaufkommens verantwortlich. Holz wächst nach, erzeugt bei diesem Prozess wichtigen Sauerstoff und produziert keinen Müll. Würde man den aktuellen Verbrauch mineralischer Baustoffe der Deutschen auf alle Länder projetzieren, ergäbe das einen weltweiten Bedarf von 68 Mrd. Tonnen pro Jahr – daran sieht man deutlich, dass eine Neuorientierung hin zu nachwachsenden Rohstoffen wie Holz unumgänglich ist. Holzhäuser von Sonnleitner erzielen durch dünne Wände bis zu zehn Prozent mehr Wohnfläche und besitzen aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit ein sehr gutes Dämmvermögen. Die Fähigkeit der Aufnahme und Abgabe von Wasserdampf bewirkt in diesen Holzhäusern ein ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Bauen mit Holz heißt biologisch Bauen und erzeugt eine positive Wirkung des Bauwerkes auf den Bewohner in körperlicher, geistiger, seelischer und sozialer Hinsicht. In Holzhäusern von Sonnleitner lebt es sich behaglich,  denn Holz ist natürlich, lebendig, warm und abwechslungsreich, fördert mit seiner optischen und haptischen Vielfalt die sinnliche Wahrnehmung und schafft ein angenehmes und gesundes Raumklima. Die energieeffiziente Gebäudehülle dieser Holzhäuser ergibt einen niedrigen Wärmebedarf des Wohngebäudes.

Fazit: Häuser aus Holz haben die höchste ökologische Qualität aller Bauweisen.

Quelle: Fertighauswelt.de

Fertighaus Köln informiert: Die Immobilie aus dem Katalog

Fertighaus Köln: Vorgefertigte Eigenheime sind eine günstige Alternative zu Massivbauten. Welche Vorteile Fertighäuser bieten und was Bauherren beachten müssen:

Leonardo da Vinci hat nicht nur das erste U-Boot konstruiert und mit seinen Ideen die Erfindung des Hubschraubers ermöglicht. Auch das Konzept des Fertighauses basiert auf seinen Entwürfen. Um 1500 entwickelte das Universalgenie einen Gartenpavillon aus großflächigen Holzrahmentafeln. Der natürliche Werkstoff ist heute immer noch das angesagteste Material. Die Bauweise bei Fertighäusern hat sich indes rasant entwickelt. Früher als Einheitsarchitektur aus Pappe verspottet, können heute Architektur, Grundriss, Größe und Extras frei bestimmt werden.

„Fertighäuser kommen nicht von der Stange. Durch die computergesteuerte Vorfertigung gibt es praktisch keine architektonischen Grenzen“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer beim Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Zwar ist der Anteil an Fertighäusern in Deutschland noch lange nicht so hoch wie in den USA; dort sind mehr als 90 Prozent aller Eigenheime in Holzsystembauweise gefertigt. Doch auch hierzulande setzen immer mehr Häuslebauer auf Natur. So stieg nach Angaben des Branchenverbandes der Marktanteil für Fertighäuser nach den ersten neun Monaten 2006 von 13,6 Prozent im Vorjahr auf 14,3 Prozent. In den 80er-Jahren lag er noch bei gut sieben Prozent.

Gute Öko-Bilanz

Für ein Fertighaus fallen durchschnittlich 23 Kubikmeter Wald, hauptsächlich deutsche Fichte. Die Öko-Bilanz stimmt. Kein anderer Baustoff wird mit so wenig Energieeinsatz und so geringer Umweltbelastung erzeugt und verarbeitet wie Holz. Holzhäuser minimieren durch ihre ausgefeilte Wärmedämmung den Heizenergieeinsatz und entlasten so den Geldbeutel. Hinzu kommt das gesunde Raumklima: „Durch die trockene Bauweise und die geringere Austrocknungszeit verringert sich die Gefahr von Schimmelbildung oder anderen Feuchteschäden“, sagt Professor Stefan Winter von der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen an der Technischen Universität München.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Nassbauten liegt in der schnellen Montage. Industriell vorgefertigt und bereits mit integrierten Versorgungsleitungen versehen, wird der Rohbau im Regelfall innerhalb von 48 Stunden montiert. Durch die kürzere Bauzeit hält sich die Doppelbelastung von Miete und Kredit-Bereitstellungszinsen in Grenzen, zudem sinken die Kosten für die Bauherren-Haftpflichtversicherung, und auch das lästige Trockenwohnen entfällt.

Quelle: Focus online

Fertighaus Köln informiert: Neues Bauvertragsrecht 2018

Fertighaus Köln: Bauprojekte in Deutschland werden juristisch derzeit auf Basis des Werkvertragsrechts aus dem 19. Jahrhundert abgewickelt. Die schon etwas betagten gesetzlichen Regelungen gelten sowohl für die Anfertigung von Schuhen oder die Reparatur eines Autos als auch für den Bau eines Hauses oder gar eines Flughafens. Dies soll sich nun mit dem neuen Bauvertragsrecht ändern. Für Bauverträge, die nach dem 1. Januar 2018 geschlossen werden, gilt erstmals ein eigenständiges Bauvertragsrecht. Damit finden die Besonderheiten eines Bauvertrages endlich einen gesetzlichen Rahmen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Neben den allgemeinen Werkverträgen wird es ein gesondertes Kapitel zum Bauvertrag, aber auch gesonderte Abschnitte mit speziellen Regelungen zum Architekten- und Ingenieurvertrag sowie zum Bauträgervertrag geben.

Dass der Gesetzgeber auch die spezifischen Bedingungen berücksichtigt hat, denen ein Verbraucher beim Bau eines Hauses ausgesetzt ist, ist besonders erfreulich. Das Bauvertragsrecht beinhaltet ein eigenes Kapitel für den Verbraucherbauvertrag. Die in diesem Kapitel geregelten Vorschriften sind zwingendes Recht, der Unternehmer kann sie also nicht durch die Vertragsgestaltung umgehen.

Neu: Widerrufsrecht
Beim Verbraucherbauvertrag bekommt der Verbraucher das Recht, den bereits geschlossenen Vertrag, formlos und ohne Angabe von Gründen, innerhalb einer Frist von bis zu 14 Tagen nach Vertragsschluss zu widerrufen. Der Verbraucher erhält damit die Möglichkeit, den Vertragsschluss noch einmal zu überdenken und insbesondere mit einem unabhängigen Experten die Rahmenbedingungen genau zu prüfen.

Es empfiehlt sich, die Ausübung des Widerrufs beweisen zu können, wenn hiervon Gebrauch gemacht wird. Der Unternehmer muss den Verbraucher über die Möglichkeit zu widerrufen ordnungsgemäß belehren. Damit diese Belehrung für die Unternehmer erleichtert wird, hat der Gesetzgeber eine Musterwiderrufsbelehrung bereitgestellt. Verwendet der Unternehmer diese Musterwiderrufsbelehrung ohne inhaltliche Abweichungen, ist er auf der sicheren Seite.

Belehrungspflicht im neuen Bauvertragsrecht
Belehrt der Unternehmer den Verbraucher nicht, oder nicht ordnungsgemäß, verlängert sich die Widerrufsfrist automatisch bis zu 12 Monaten und 14 Tagen, beziehungsweise bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Unternehmer die geschuldete Leistung vollständig erbracht hat. Allerdings besteht dann für den Unternehmer die Möglichkeit, die bereits erbrachte Teil-Leistung abzurechnen und hierfür einen Wertersatz zu erhalten, der wie die vertraglich vereinbarte Vergütung berechnet wird.

Sind also bereits Leistungen erbracht, sollte der Verbraucher gut überlegen, ob er den Vertrag noch widerrufen will, weil durch den Widerruf auch etwaige Mängelansprüche entfallen.

Präzise Leistungsbeschreibung
Der Unternehmer muss den Verbraucher über die zukünftig zu erbringenden Bauleistungen vor Vertragsschluss hinreichend informieren. Das liegt auch in seinem Interesse, weil das neue Gesetz vorsieht, dass Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung zu Lasten des Unternehmers gehen.

Die Baubeschreibungen müssen zukünftig mindestens die im Gesetz aufgeführten Angaben enthalten, wie z.B. die allgemeine Beschreibung des herzustellenden Gebäudes, Art und Umfang der angebotenen Leistungen, der Arbeiten am Grundstück und der Baustelleneinrichtung. Die Leistungsbeschreibungspflicht gilt allerdings nicht für Bauherren, die mit einem eigenen Architekten planen, weil die Beschaffenheits- und Qualitätsvorgaben dann typischerweise nicht vom Unternehmer, sondern vom Architekten vorgegeben werden.

Besserer Verbraucherschutz
Private Bauherren können, durch die verbindlichen Beschreibungen der Bauleistungen, künftig Angebote deutlich besser miteinander vergleichen, da sie nicht nur den Preis als Angabe haben. Außerdem hat der Bauherr bessere Möglichkeiten zu überprüfen, welche Leistungen geplant und welche Leistungen erbracht worden sind.

Der eingeschaltete Bauherrenberater kann deutlich leichter einen Vergleich zwischen der Beschaffenheit der beschriebenen und der ausgeführten Leistung vornehmen.

Neu ist auch, dass Unternehmer in Zukunft verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Bauwerks zu treffen haben. Wenn der Beginn der Bauleistung noch nicht feststeht, ist mindestens die Dauer der Baumaßnahme anzugeben. Das erleichtert es dem Bauherrn, verlässlich zu planen.

Das neue Gesetz verpflichtet den Unternehmer das Bauvorhaben zu dokumentieren und jegliche Unterlagen spätestens mit der Fertigstellung des Bauvorhabens zu übergeben. Das ist zwar ein Fortschritt für den Verbraucher, allerdings kann er sich nicht aller Unterlagen sicher sein, die er unter Umständen benötigt, um die Qualität der Bauleistung prüfen zu können.

Es ist daher zu empfehlen, dass der Bauherr mithilfe eines Bauherrenberaters schon im Rahmen des Vertragsschlusses eine Liste oder Aufstellung derjenigen Dokumente erstellt, die bei Baubeginn, während der Bauausführung und spätestens zur Abnahme benötigt werden.

Leistungsbezogene Vergütung
Viele Zahlungspläne von Unternehmern sehen zu Beginn der Baumaßnahme deutlich höhere Zahlungen vor, als dies dem erreichten Wert der Bausubstanz entspricht. Ausbaugewerke und vor allem die immer hochwertiger werdende Haustechnik sind in solchen Zahlungsplänen meist nur ungenügend berücksichtigt. Der Bauherr muss auch künftig mit dem Unternehmen einen angemessenen Zahlungsplan verhandeln.
Hierbei unterstützt ihn das neue Gesetz doppelt: Erstens hat er die Möglichkeit, das Unternehmen während des Bauvorgangs nur in Höhe der bereits erbrachten Leistung zu vergüten. Zweitens sieht das Gesetz vor, dass im Bereich des Verbraucherbauvertrages die Höhe der während des Bauverlaufes zu leistende Abschlagszahlungen den Gesamtwert von 90 Prozent der Vergütung nicht überschreiten darf.

Mit anderen Worten: Es steht dem Bauherrn zum Schluss des Bauvorhabens noch eine Restvergütung zur Verfügung, die er bei Mängeln an der Bausubstanz einbehalten kann. Es bleibt zudem bei der bereits jetzt bestehenden Regelung, nach der der Bauunternehmer eine zusätzliche Fertigstellungssicherheit in Höhe von 5 Prozent der Bausumme bereitstellen muss, wenn er Abschlagszahlungen erhalten will.

Es gilt das neue Baurecht
Selbstverständlich gelten für den Verbraucherbauvertrag auch allgemeine Regelungen des neuen Baurechts. Erstmals ist es gesetzlich möglich, den Vertrag zu ändern und zusätzliche Leistungen oder die Änderung von Leistungen anzuordnen. Dem Unternehmer verbleibt allerdings der Einwand, dass ihm die Ausführung dieser zusätzlichen Leistungen nicht zumutbar ist. Das Gesetz stellt die Möglichkeit zur Verfügung, ein gerichtliches Eilverfahren zu betreiben, wenn sich die Vertragspartner nicht einigen können.

Kommt es doch trotz allem zu einem Zerwürfnis zwischen den Bauvertragsparteien, so ist künftig im Gesetz auch eine ausdrückliche Regelung zur schriftlichen Kündigung aus wichtigem Grunde aufgenommen. Dabei ist der besondere Kündigungsgrund der Insolvenz des Bauunternehmers nicht erwähnt. Dieser Kündigungsgrund muss also immer im Einzelfall geprüft werden.

Wird der Bauvertrag vorzeitig beendet oder ist der Bauherr der Meinung, dass die vom Unternehmer erbrachte Leistung noch nicht abnahmereif ist, ist eine gemeinsame Zustandsfeststellung vorzunehmen. Ein Fernbleiben wäre für den Bauherrn auch besonders gefährlich, weil vermutet wird, dass Mängel, die bei dieser Zustandsfeststellung nicht festgehalten sind, vom Bauherren selbst verursacht worden sind, wenn dieser das Bauwerk bereits in Besitz genommen hat. In jedem Fall sollte kein Bauherr ohne vorherige rechtliche Beratung den Bauvertrag kündigen.

Zwar gilt das neue Bauvertragsrecht erst ab dem 1. Januar 2018, allerdings steht es Bauunternehmen frei, die verbraucherschützenden Regelungen des Verbrauchervertrags bereits jetzt in ihren Verträgen anzubieten. Wer also noch in diesem Jahr bauen will, sollte diese Möglichkeit beim Einholen von Angeboten erfragen.

Text: Rechtsanwalt Olaf Lenkeit

(aus der Zeitschrift: bauen 6/7-2017)