Fertighaus Köln informiert: Die Immobilie aus dem Katalog

Fertighaus Köln: Vorgefertigte Eigenheime sind eine günstige Alternative zu Massivbauten. Welche Vorteile Fertighäuser bieten und was Bauherren beachten müssen:

Leonardo da Vinci hat nicht nur das erste U-Boot konstruiert und mit seinen Ideen die Erfindung des Hubschraubers ermöglicht. Auch das Konzept des Fertighauses basiert auf seinen Entwürfen. Um 1500 entwickelte das Universalgenie einen Gartenpavillon aus großflächigen Holzrahmentafeln. Der natürliche Werkstoff ist heute immer noch das angesagteste Material. Die Bauweise bei Fertighäusern hat sich indes rasant entwickelt. Früher als Einheitsarchitektur aus Pappe verspottet, können heute Architektur, Grundriss, Größe und Extras frei bestimmt werden.

„Fertighäuser kommen nicht von der Stange. Durch die computergesteuerte Vorfertigung gibt es praktisch keine architektonischen Grenzen“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer beim Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Zwar ist der Anteil an Fertighäusern in Deutschland noch lange nicht so hoch wie in den USA; dort sind mehr als 90 Prozent aller Eigenheime in Holzsystembauweise gefertigt. Doch auch hierzulande setzen immer mehr Häuslebauer auf Natur. So stieg nach Angaben des Branchenverbandes der Marktanteil für Fertighäuser nach den ersten neun Monaten 2006 von 13,6 Prozent im Vorjahr auf 14,3 Prozent. In den 80er-Jahren lag er noch bei gut sieben Prozent.

Gute Öko-Bilanz

Für ein Fertighaus fallen durchschnittlich 23 Kubikmeter Wald, hauptsächlich deutsche Fichte. Die Öko-Bilanz stimmt. Kein anderer Baustoff wird mit so wenig Energieeinsatz und so geringer Umweltbelastung erzeugt und verarbeitet wie Holz. Holzhäuser minimieren durch ihre ausgefeilte Wärmedämmung den Heizenergieeinsatz und entlasten so den Geldbeutel. Hinzu kommt das gesunde Raumklima: „Durch die trockene Bauweise und die geringere Austrocknungszeit verringert sich die Gefahr von Schimmelbildung oder anderen Feuchteschäden“, sagt Professor Stefan Winter von der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen an der Technischen Universität München.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Nassbauten liegt in der schnellen Montage. Industriell vorgefertigt und bereits mit integrierten Versorgungsleitungen versehen, wird der Rohbau im Regelfall innerhalb von 48 Stunden montiert. Durch die kürzere Bauzeit hält sich die Doppelbelastung von Miete und Kredit-Bereitstellungszinsen in Grenzen, zudem sinken die Kosten für die Bauherren-Haftpflichtversicherung, und auch das lästige Trockenwohnen entfällt.

Quelle: Focus online